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Entlastungsprämie von bis zu 1000.-€uro

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aktuell verteilt die ver.di-Betriebsgruppe ein Flugblatt zur 1.000-Euro-Prämie. Da uns Transparenz und Ehrlichkeit wichtig sind – besonders gegenüber unseren vielen neuen Kollegen – möchten wir die Fakten dazu objektiv klären:

Wer entscheidet über das Geld?
Ein einzelnes Betriebsratsmitglied oder eine E-Mail an die Geschäftsführung können keine Zahlung auslösen. Über solche Summen entscheidet das gesamte Gremium des Betriebsrats gemeinsam mit der Geschäftsführung in offiziellen Verhandlungen.

Die wirtschaftliche Realität (KAV Hessen):
Die Arbeitgeberverbände (KAV) haben in den aktuellen Tarifrunden unmissverständlich klargestellt: Es gibt keinen Spielraum für zusätzliche hohe Zahlungen. Eine Prämie von 1.000 Euro für alle 3.000 Beschäftigten der VGF bedeutet eine Gesamtsumme von ca. 3.000.000,00 Euro.

Keine gesetzliche Automatik:
Die Bundesregierung ermöglicht es Arbeitgebern lediglich, dieses Geld steuerfrei zu zahlen. Es ist jedoch kein Geld vorhanden, das der Staat uns dafür schenkt. Die VGF müsste diese 3 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufbringen, was angesichts der KAV-Vorgaben derzeit unrealistisch ist.

Ehrlichkeit statt Wahlkampf:
Wir halten es für falsch, im Wahlkampf Hoffnungen zu wecken, die mit der aktuellen Finanzlage nicht vereinbar sind. Ein verantwortungsvoller Betriebsrat verspricht nichts, was er alleine gar nicht halten kann.
Unser Ziel: Wir kämpfen für sichere Arbeitsplätze und faire Bedingungen, die auch langfristig finanzierbar sind. Lassen Sie sich nicht durch unrealistische Zahlen verunsichern.

Gehen Sie wählen – für einen Betriebsrat, der bei der Wahrheit bleibt!  

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