„Eine schwere Steißgeburt mit Verlusten“
Anders kann ich das nicht nennen was sich am 16.03.2026 abgespielt hat. Die Stimmung war gut und der Wille abzuschließen wurde, meiner Meinung, immer weniger. Eingebrachte Forderungen wurden verworfen, gar abgelehnt. Neu besprochen, dann verworfen.
Haarig waren die Verhandlungen und schwierig. Ja, einerseits haben die klammen Kommunalen Haushalte damit zu tun, andererseits ein völlig anderer Arbeitsmarkt als wie vor 2 Jahren. Fakt ist auch das das Deutschlandticket massive Einbrüche hervorrufen die eine Abo oder Monatskarte überflüssig machen. Das Geld wird woanders gemacht.
Was ist also übrig geblieben von unseren Forderungen?
Einzig die Ballungsraumzulage im Fahrdienst wurde von den Einwohnerzahlen gesenkt.
Von 100.000 Einwohnern auf 70.000 Einwohnern gesenkt. Aber keine Erhöhung oder Dynamisierung. Das kommt den Kolleginnen und Kollegen zugute die hierunter fallen. Glückwunsch
Aus dem Forderungskatalog, den ihr weiter vorne nachlesen könnt, ist nicht viel geblieben.
Zudem ist der TV-N jetzt ein großer Flickenteppich was die Laufzeiten bestimmter Leistungen angeht. Zu einigen, wie dem Urlaub, besteht immer noch Friedenspflicht bis 2027. Deswegen hier auch nicht über eine Erhöhung des Urlaubs gesprochen wurde.
Abzuschließen ist zu sagen: Sorry, mehr ging net. Wobei die Mitgliederzahlen der Gewerkschaften auch eine Rolle spielt. Haste mehr, geht auch mehr.
Meine Meinung in diesem Beitrag, spiegelt nicht unbedingt die Meinung der komba gewerkschaft wieder.
Markus Rauchfuß
